Mit einer Photovoltaik Komplettanlage Sonnenenergie speichern
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Aufbau einer Photovoltaikanlage

 

Die Photovoltaik-Module sind das Herzstück der Anlage und produzieren Gleichstrom. Um ihn aber ins Schweizer Stromnetz sowie ins Hausnetz einspeisen zu können, muss der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Dies übernimmt ein weiterer wichtiger Bestandteil der PV-Anlage, der Wechselrichter. Die Art bzw. Anzahl der Wechselrichter wird durch die Leistung Ihrer Anlage bestimmt. Aus Sicherheitsgründen wird davor jeweils ein DC-Hauptschalter installiert.


Nehmen wir zum Beispiel ein Einfamilienhaus mit Ziegeldach: Auf dem Dach werden 48 Module mit einer maximalen Gesamtleistung von 8.16 kW installiert. Das entspricht ungefähr einer Fläche von 65 m². Es werden jeweils 16 Module in Serie zusammengeschlossen und mit einem Plus- und einem Minus-Kabel mit dem Wechselrichter verkabelt. Diese montieren wir häufig in Keller- oder Technikräumen. Durch die Wetterfestigkeit können sie aber auch platzsparend draussen an geschützten Orten installiert werden.


Die Verbindung vom Wechselrichter zum Verteilkasten und die Zählerinstallation werden von unseren Elektrikern oder auf Wunsch auch von Ihrem Hauselektriker durchgeführt. Je nach Eigenbedarf wird dann der nachhaltig produzierte Strom in Ihr Hausnetz oder das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Umfassende Informationen zum Aufbau einer PV-Anlagen und allen Faktoren, die man beachten muss, finden Sie auf dieser Seite.

 

 

Schema einer Eigenverbrauchsanlage

 

Schema einer Eigenverbrauchsanlage:

Der Wechselrichter speist direkt in die Gebäudeinstallation ein. Nur die Überschussenergie wird ins öffentliche Netz eingespeist und vom EW vergütet. Ist der Eigenbedarf grösser als der Strom der produziert wird, wird dieser aus dem öffentlichen Netz bezogen.

KEV-Anlage

 

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)

Strom wird auf dem Dach mittels einer Solaranlage produziert und von den Mietern direkt im Gebäude verbraucht (Direktstrom).

Zu gewissen Zeiten produziert die Solaranlage mehr Strom, als im Haus verbraucht wird. Diesen Überschuss (Stromüberschuss) speisen Sie in das öffentliche Netz ein.

Zu Zeiten in denen im Haus mehr Strom verbraucht als von der Solaranlage produziert wird, beziehen die Mieter den Strom – wie bis anhin –vom Energieversorger (Reststrom).

Um von dieser Regelung profitieren zur können, gründet der Eigentümer/Betreiber der Solaranlage einen ZEV.